Home | Impressum | Kontakt

Baumbegegnung

Ein Wahrnehmungsspiel für fast alle Sinne.

Mit allen Sinnen Wald bis 30 Min ab 6 Jahre

Benötigtes Material

  • Tücher als Augenbinden

BESCHREIBUNG
Bei der Baumbegegnung handelt es sich um ein Wahrnehmungsspiel, das sowohl für jüngere als auch für ältere Kinder und sogar für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist. Die Baumbegegnung ist ein ruhiges Spiel bei dem vorallem der Tastsinn angesprochen und geschärft wird. Und so geht es: Eine Person lässt sich die Augen verbinden. Eine andere führt sie zu einem Baum. Dabei können Umwege gemacht werden, damit es hinterher nicht zu einfach ist. Vorsicht mit Wurzeln, Ästen und anderen Hindernissen!  Der Baum wird nun von der blinden Person gut untersucht: Wie fühlt sich die Rinde an? Gibt es dicke Äste oder Beulen? Wie riecht der Baum? Wächst etwas am Boden? Anschließend geht’s auf dem gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt. Die Augenbinde wird abgenommen und der erfühlte Baum soll sehend wiedergefunden werden. Anschließend kann besprochen werden, woran die einzelnen Teilnehmerinnen ihre Bäume erkannt haben, was angenehm und was unangenehm war.

WAS STECKT DAHINTER?
Eine ruhige Atmosphäre ist nützlich, damit sich die SpielerInnen wirklich Zeit für ihren Baum nehmen. So wird dieser als Individuum mit seinen Eigenheiten wahrgenommen und eine besondere Beziehung zu ihm aufgebaut. Die Förderung der Wahrnehmung von Einzelheiten, und dies nicht nur über das Sehen, kann auch bei weiteren Entdeckungen genutzt werden.

WIE GEHT´S WEITER?
Mit der Herstellung eines RINDENABDRUCKS kann der Baum noch näher kennengelernt werden. Er kann als Vorbild für einen BAUMSTECKBRIEF oder als Modell für ein Bild dienen. Eine Sammlung der Dinge, die unter dem Baum liegen, lässt sich für alle Vorschläge aus dem Kreativ-Bereich nutzen.

VARIATIONEN UND ERWEITERUNGEN
Wählt die Führende für den Rückweg eine andere Strecke, so wird die Orientierung erschwert und das Wiederfinden hängt stärker von der Erkundung des Baumes und der Erinnerung daran ab. Nach der „blinden“ Begegnung und einem Austausch über markante Merkmale kann der Baum sehend gründlicher untersucht werden.