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Deutschland nach dem Atomausstieg - Was bedeutet die Energiewende für Sachsen

17.03.2012 – 17.03.2012

Der weltweite Energieverbrauch entwickelt sich weiter rasant.
Trotz erster Fortschritte wird der weltweite Energiehunger noch
immer hauptsächlich durch fossile und atomare Energieträger
gestillt. Dies wird auch in Zukunft zu einer noch stärkeren
Belastung der Umwelt, des Klimas und der Verbraucher
führen. Der Deutsche Bundestag beschloss im Juni 2011 den
endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft. Deutschland wird
damit zu einem weltweiten Vorreiter: erstmals versucht eine
große Industrienation auf Atomenergie zu verzichten und
gleichzeitig ihren CO Ausstoß zu senken. 2
Die Erneuerbaren Energien nehmen bei dieser Energiewende
eine Schlüsselstellung ein. Sie haben den Vorteil, dass sie
klimaschonend, nachhaltig und bezahlbar sind. Zusammen
mit den beiden anderen Säulen Energieeffizienz- und
Energieeinsparmaßnahmen können sie die Wende in der
Energieversorgung von Deutschland und Sachsen schaffen.
Damit das gelingt, müssen noch einige offene Fragen beantwortet
werden, deren Lösung sich erst schrittweise in den
nächsten Jahren ergeben wird.
Der Freistaat Sachsen konnte sich der Dynamik der
Energiedebatten nicht entziehen. Allerdings sieht man
mittelfristigen in der Braunkohle weiter den Garanten für eine
bezahlbare und sichere Energieversorgung.
Damit befindet sich Sachsen im Vergleich mit den energie- und
klimapolitischen Zielen anderer Bundesländer erneut am
unteren Ende der Zielsetzungen.
Die Energiewende hat begonnen und noch sind viele Fragen
offen.
Deshalb möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren.

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Reiseinfos

Datum: 17.03.2012 14:30 bis 17.03.2012 19:30